Tee aus Indien mit kräftigem und würzigem Aroma

Assam Tee

Indien

Indisches Teeanbaugebiet

Assam Tee aus Indien mit kräftigem und würzigen Aroma

Der Assam Tee aus Indien besticht durch sein kräftiges und würziges Aroma. Er wird in Indien angebaut und weltweit getrunken. Der Name des Tees ist gleichzeitig auch der Name des Anbaugebietes, welches sich im Norden Indiens befindet. Auch die beliebte Ostfriesenmischung besteht zum größten Teil aus Assam Tee.

So wird der Assam Tee angebaut und verarbeitet

Beim Assam Tee handelt es sich um einen Schwarztee. Indien ist wie bereits erwähnt das Herkunftsland des Assam Tees. Die Sträucher der Camellia Assamica der bedecken weite Teile der Assam-Region. Besondere Merkmale der Camelia Assamica sind sicherlich ihre großen Blätter und die schnelle Wachstumszeit. Die Region im Norden Indiens gilt als das größte Anbaugebiet für Tee weltweit. Viele Menschen leben daher in Assam vom Tee Anbau. Die professionelle Teeproduktion begann in Assam in der Mitte des 19.Jahrhunderts. Mittlerweile wird der Tee dort nicht nur angebaut, sondern auch fermentiert und getrocknet. Es gibt sowohl die traditionelle 5-Stufige Herstellung, als auch die moderne CTC-Produktion.

Kräftig und würzig im Geschmack: Der Assam Tee

Der Assam Tee hat einen ganz eigenen Geschmack und unterscheidet sich deutlich von anderen Tees. Würzig und kräftig besitzt der Assam Tee auch eine malzige Note. Durch seine Eigenschaften und die braune Farbe wurde der Tee sehr schnell in Ostfriesland sehr populär. Durch die Bodenstruktur war dort nämlich das Wasser immer trübe, so dass dies bei diesem Tee nichts mehr ausmachte. Bis heute ist der Assam Tee fester Bestandteil in vielen Ostfriesenmischungen. Dort trinkt man ihn auch nicht pur, sondern mit einem Schuss Sahne und Klöntje.

Belebende und heilende Wirkung des Assam Tees

Schwarztee gilt als sehr belebend. Gerade wenn man ihn bis zu 3 Minuten ziehen lässt. Schließlich enthält der Assam Tee auch Koffein. Darüber hinaus wird dem Assam Tee eine heilende Wirkung zugesprochen. Er soll entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Gleichzeitig kann der Assam Tee auch harntreibend sein und so Blasenerkrankungen heilen. Der Assam Tee kann sowohl warm, als auch kalt getrunken werden. Bei der kalten Variante gilt aber, dass sich der Tee sehr schnell abkühlen sollte, da sonst Bitterstoffe entstehen können. Mit einem Spritzer Zitrone versehen, ist der Assam Eistee im Sommer sehr erfrischend.

Darjeeling Tee

Indischer Darjeeling Tee, dessen Wirkung und Besonderheiten

Indien ist bekannter Weise ein Hauptanbaugebiet für die verschiedensten Teesorten. Dazu gehört auch der indische Darjeeling Tee. Der Schwarztee ist weltweit äußerst populär und kann unterschiedliche Geschmackrichtungen annehmen.

Herkunft und Verarbeitung des Darjeeling Tees

Der Darjeeling Tee wurde nach der gleichnamigen Stadt benannt, die im Norden Indiens liegt. Das besondere an der Teeanbauregion ist sicherlich die Lage. Schließlich liegt die Stadt über 2.000 Meter über dem Meeresspiegel. Tee wird dort seit der Mitte des 19. Jahrhunderts angebaut. Im Gegensatz zu anderen Teesorten wird hier mehrmals im Jahr geerntet. Diese Tatsache macht sich auch im Geschmack des Tees sehr stark bemerkbar. Gleichzeitig wächst der Tee sehr langsam. Ein besonderes Merkmal des Darjeeling Tees ist es, dass er mehrmals im Jahr geerntet wird. Man unterscheidet hierbei zwischen First Flush, Inbetweens, Second Flush und Autumnals. Viele Teeanbauer nutzen auch noch heute das traditionelle Herstellungsverfahren.

Vielfalt des Darjeeling Tees genießen

Gerade First Flush und Second Flush sind bei uns sehr beliebt. Der First Flush wird zwischen Februar und April geerntet. Das Aroma ist mild, etwas blumig und die Tee-Farbe sehr hell für einen Schwarztee. Der Second Flush wird hingegen in den Sommermonaten geerntet und zeichnet sich durch einen intensiv-aromatischen Charakter aus. Teeliebhaber schwören außerdem auf den Autmnals, der sehr wenige Gerbstoffe besitzt. Einen weiteren Unterschied im Geschmack gibt es durch die Anbauflächen, die auch Teegärten genannt werden. Sonneneinstrahlung oder unterschiedliche Zusammensetzung des Anbaubodens bewirken ebenfalls eine individuelle Note. Im Handel findet man daher oft einen Namen als Zusatz zum Darjeeling. Zu den bekanntesten gehören sicherlich Arya, Glenburn oder Castleton.

Zubereitung und heilende Kräfte des Darjeeling Tees

Viele Tees besitzen Inhaltsstoffe, die der Gesundheit gut tun. Dies ist beim Darjeeling Tee ebenfalls der Fall. Zusammen mit Honig und ein wenig Milch ist er sehr bekömmlich und kann gerade an kalten Tagen sehr wohltuend sein. Darüber hinaus wirkt der Tee sehr belebend, wenn man ihn nur kurze Zeit ziehen lässt. Die Zubereitung des Darjeeling Tees sollte mit heißem, aber nicht kochendem Wasser erfolgen. Generell sollte der Tee je nach Sorte nicht länger als 2- 4 Minuten ziehen. Ansonsten können sich Bitterstoffe entwickeln.

Sikkim

Tee aus Sikkim in Indien, sein Geschmack und Flavour

Der Sikkim Tee punktet vor allem mit seinem sehr individuellen Aroma, ist aber hierzulande nicht so bekannt, wie die indischen Tees Darjeeling oder Assam.

Anbau und Verarbeitung des Sikkim Tees

Sikkim selbst ist ein kleiner Indischer Bundesstaat, der am Dreiländereck Nepal, Butan und China liegt. Das bedeutet auch, dass dieses Anbaugebiet sehr hoch liegt. Dadurch ist der Tee sehr fein und edel im Geschmack. Das Besondere an dem Sikkim Tee ist sicherlich, dass er auf nur einer einzigen Plantage angebaut wird. Daraus resultiert, dass dieser Tee und in geringen Mengen produziert wird und daher auch einzigartig ist. Gleichzeitig ist hier keine Massenproduktion möglich. Vielmehr besticht der Sikkim Tee durch echte Handarbeit, vom Ernten bis hin zur Verpackung. Daher findet man diesen Tee auch nur in Fachgeschäften. Eine Besonderheit ist sicherlich die Zwischenlagerung des Tees in speziellen Weidenkörben.

Sikkim Tee: Viel Charakter und ein einzigartiges Aroma

Obwohl die Anbaugebiete des Darjeeling und des Sikkim Tees quasi in direkter Nachbarschaft liegen, unterscheiden sich beide Teesorten erheblich. So ist der Sikkim Tee durch ein sehr kräftiges Aroma geprägt, das auch eine feine Nuss-Note besitzt. Gleichzeitig unterscheidet sich Anbau und Verarbeitung beider Teesorten erheblich. Während Darjeeling oftmals in Maße produziert wird, gibt es beim Sikkim Tee nur geringe Produktionsmengen. Ein besonders Merkmal sind sicherlich die vielen hellen Blätter, die auch Tips genannt werden. Wie bei anderen Tees, so gibt es auch hier unterschiedliche Sorten, die sich anhand ihrer Erntezeit differenzieren. Besonders empfehlenswert ist hierbei der sehr aromatische Second Flush. Wer zu Hause sehr hartes Wasser hat, sollte auch den Inbetween Sikkim Tee setzen.

Zubereitung, heilende Wirkung des Sikkim Tees

Viele Schwarztees werden für die verschiedensten Leiden eingesetzt. Das liegt vor allem an den Inhaltsstoffen des Tees, die es natürlich auch im Sikkim Tee gibt. Dies gilt vor allem für die Catechine und Flavenole, die antibakteriell wirken und sich auch auf das Nervensystem positiv auswirken können. Darüber hinaus senkt der Tee Stress. Durch das enthaltene Koffein und Adenin wirken solche Tees in der Regel belebend. Beim Sikkim Tee ist es sehr wichtig, dass man die Ziehzeit genau einhält. Diese beträgt ca. 2-3 Minuten.