Traditionelle Teeherstellung

Sehr hochwertiger Tee wird heute noch traditionelle Teeherstellung basiert auf fünf verschiedenen Stufen. Generell sind solche Tees vor allem in der losen Form vorhanden. Für Tee in Beuteln wird hingegen oftmals das CTC Verfahren angewandt. Die fünf Stufen der traditionellen Teeherstellung Nach dem Ernten muss der Tee verarbeitet werden. Beim traditionellen Verfahren werden dabei fünf verschiedene Stufen genutzt. Dazu zählen Welken, Rollen, Aussieben, Oxidation (Fermentation) und Trocknung.

  1. Welken: Die Blätter werden zunächst gewelkt, damit sie schön weich sind. Welken bedeutet, dass sie traditionell mehrere Stunden dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Je stärker ein Blatt gewelkt wurde, desto stärker ist nachher auch die Oxidation.
  2. Rollen: Nach dem Welken erfolgt das Rollen. Damit soll erreicht werden, dass die Teeblätter ihre typischen Aromastoffe freisetzen. Dies geschieht beim Rollen durch das Aufbrechen der Blätter.
  3. Aussieben: Hierbei teilen die Mitarbeiter die Teeblätter in verschiedene Qualitätsstufen ein.
  4. Fermentation (Oxidation): Dies ist der wohl entscheidendste Teil bei der Teeherstellung. Erst durch Fermentation entscheidet sich nämlich, ob aus dem Tee ein Grüntee oder ein Schwarztee wird. Bei der Fermentierung werden die Teeblätter einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt.
  5. Trocknung: Damit man den Tee auch langfristig lagern kann, muss dieser getrocknet werden.
Traditionelle Tee Herstellung

Traditionelle Teeherstellung

Unterschiede zwischen schwarzem, weißem und grünem Tee

Wie bereits erwähnt, gibt es durch die Fermentierung erhebliche Unterschiede zwischen den Teesorten. Zu den bekanntesten Beispielen hierbei gehören sicherlich Schwarzer, Weißer und Grüner Tee.

  • Grüner Tee : Die Tee-Sorte wurde gar nicht fermentiert. Das bedeutet, dass es sich hierbei um den ursprünglichsten Tee handelt. Das sieht man auch an den Inhaltsstoffen, die oftmals besser erhalten sind als beim schwarzen Tee.
  • Weißer Tee: Die Tee-Sorte stammt von ganz jungen Blättern, die quasi noch einen kleinen Flaum besitzen. Die weißen Härchen sind nachher noch sichtbar. Das Besondere am weißen Tee: Nur qualitativ hochwertige Teepflanzen lassen sich hierfür verwenden. Auch hier findet keine Fermentierung statt.
  • Schwarzer Tee : Die Tee-Sorte gilt als Klassiker in unseren Breitengraden, obwohl sie hier gar nicht angebaut wird. Der schwarze Tee ist komplett fermentiert und entwickelt dadurch seine typischen Eigenschaften (z.B. Farbe und würziges Aroma)

Wo gibt es noch überall die traditionelle Teeherstellung

Gerade dort, wo hochwertiger Tee angebaut und verarbeitet wird, findet man noch heute die traditionelle Teeherstellung. Generell geht man davon aus, dass über die Hälfte der gesamten Teeproduktion noch heute traditionell hergestellt wird. So auch in Indien, China, Japan, Vietnam oder Nepal.